“Ich dachte immer, Sport ist nicht meins…”

Maike wurde beim Schulsport immer als Letzte gewählt. Mit 15 kam die Skoliose-Diagnose. Sport war nie wirklich ihres - bis sie im Sommer 2025 bei athletic woman anfing. Heute hebt sie Gewichte, die sie sich damals nicht vorgestellt hätte, und fragt sich manchmal, warum das Kreuzheben eigentlich so leicht geworden ist.

Wenn Sport sich nie richtig angefühlt hat

“In der Schule war das nicht so angenehm – ich wurde immer als Letzte in die Mannschaft gewählt.” Maike sagt das ohne Bitterkeit, aber man merkt: Es hat sich festgesetzt. Diese frühe Erfahrung, nicht dazuzugehören, nicht gut genug zu sein, hat ihre Beziehung zum Sport lange geprägt.

Mit 15 kam die Skoliose-Diagnose. Physiotherapie, eine Kur, und dann – mit 18 war das Wachstum durch, die Therapie auch. Danach: Sitzjob, kaum Bewegung, manchmal Yoga oder Pilates, eher zur Entspannung. Keine konkreten Ziele, keine Routine. Und das nagende Gefühl, dass Sport irgendwie nie wirklich ihr Ding war.

Der Schritt, der alles veränderte

Als Maike im Sommer 2025 bei athletic woman anfing, war es pragmatisch: Einmal aufgrund der Nähe – “ich brauch nur fünf Minuten zu Fuß”. Und dann, weil es ein Frauenfitnessstudio ist, weil man sich da weniger unter Druck gesetzt fühlt oder mit anderen vergleicht.

Was sie dann vorfand, war mehr als erwartet. “Es ist sehr klein, es ist eine Du-Atmosphäre – das war am Anfang eine Umstellung, aber mittlerweile fühle ich mich einfach richtig wohl.”

“Das Losgehen war anfangs noch schwierig. Wenn man da ist, ist es immer gut. Und wenn man nach Hause geht, auch. Aber das Losgehen war am Anfang noch etwas schwieriger. “ Was sie trotzdem hielt: erste Erfolge. Und mit den Erfolgen kam die Routine.

Zweimal die Woche - und das Rudern

Heute kommt Maike zweimal pro Woche. Sie trainiert nach dem athletic 2.0 Programm – immer die gleichen Übungen, weil sie so ihre Fortschritte selbst messen kann. “Ich merke für mich persönlich schneller die Erfolge und kann sie gezielter verbessern.”

Ihre Lieblingsstation: das Rudergerät. “Da kann man sich ein bisschen auspowern.” Was als erstes Warmmachen begann, ist heute der Moment, auf den sie sich freut.

Was sich wirklich verändert hat

Die Skoliose ist geblieben. Aber Maike spürt den Unterschied. “Meine Haltung hat sich verbessert. Ich weiß jetzt besser, worauf ich achten muss – auch für meine eigene Körperhaltung.” Die Rücken- und Kopfschmerzen sind weniger geworden. Die Übungen, bei denen sie früher häufig korrigiert wurde – Kreuzheben, Rudern – klappen heute ganz in Ordnung. Manchmal sogar zu einfach.

“Mittlerweile benutze ich viel mehr Gewicht als am Anfang - und dann entwickelt man so einen Ehrgeiz, sich selbst zu steigern, wenn's zu leicht wird.”

Das ist vielleicht die größte Veränderung: nicht das Gewicht auf der Stange, sondern das Bild von sich selbst.

Was nach dem Training bleibt

“Man hat so ein erfolgreiches Gefühl – dass man es geschafft hat, und dass man seine eigene Messlatte manchmal auch nach oben verlegt. Das ist eigentlich ein ziemlich gutes Gefühl.”

Maike, die beim Schulsport immer als Letzte gewählt wurde. Die nie wirklich einen Sporttyp in sich gesehen hat. Die heute zweimal pro Woche kommt – nicht weil sie muss, sondern weil sie will.

Die Athletin war von Anfang an in ihr drin. Sie wusste es nur noch nicht.

Maikes Motto: Achtet auf die Technik – das mit den Gewichten kommt dann von alleine. Und versucht es mindestens zweimal pro Woche: Dann kommt die Routine ganz von selbst.

Weiter
Weiter

"Hätte mir das jemand erzählt, dass ich mal freiwillig Sport mache..."